2026 m. rugpjūčio 1 d., šeštadienis

Zwischen Popcorn und Poesie: Entdeckungen der Booker-Prize-Longlist 2026

 

Willkommen!
 
Kürzlich, Ende Juli, wurde die Longlist der Nominierungen für den Booker Prize 2026 bekannt gegeben. Obwohl ich mit der endgültigen Auswahl der Bücher, die von Jahr zu Jahr mehr auf Popularität statt auf Inhalt setzen, nicht immer zufrieden bin, glänzt auf der Liste doch stets manch großartiges Werk, das es mit der Zeit auch zu einer deutschen Ausgabe bringt. Ich bin gespannt, was die Jury für die diesjährige Longlist ausgewählt hat. Viel Spaß beim Lesen!
 
Der Roman „The Shadow of the Object“, der es auf die prestigeträchtige Longlist des Booker Prize 2026 geschafft hat, ist ein herausragendes, hypnotisierendes und tief intimes Werk der gefeierten Autorin Chloe Aridjis. Seine Handlung kreist zwischen Mexiko und London und erforscht Motive des Begehrens, der Metamorphose sowie der Sterblichkeit. Im Zentrum der Erzählung steht Flora, deren Leben im familiären Mexiko völlig auf den Kopf gestellt wird, nachdem das Gift des Familienhundes in ihre Hand eindringt, was zu einem langen Krankenhausaufenthalt führt. Dort lernt sie die ältere deutsche Sammlerin Wilhelminia kennen, die vorkinematografische Spielzeuge und optische Geräte sammelt. Ihre traumhaften Gespräche und eine organisierte Zauberlaternen-Vorführung ziehen Flora in eine geheimnisvolle Welt und zwingen sie später in London dazu, Wilhelminas Sohn Max zu kontaktieren und die Grenzen ihrer eigenen Realität sowie Vorstellungskraft neu zu definieren. Weltberühmte Autoren und Kritiker nennen die Autorin eine der mutigsten und innovativsten Stimmen der zeitgenössischen englischsprachigen Welt, und das Buch selbst stieß – dank der impressionistischen, eigentümlichen Schönheit der Prosa und der existenziellen Tiefe – auf ein enormes literarisches Echo.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,84 (146 Stimmen)
 
Als hypnotisierend, zutiefst bewegend und äußerst originell von den Kritikern gelobt – der Roman „Switzy“ der international geschätzten amerikanischen Autorin Emma Cline – wurde ebenfalls auf die Longlist des Booker Prize 2026 gesetzt. Im Zentrum des Buches steht der pensionierte Wirtschaftsdirektor David, der an einer degenerativen neurologischen Erkrankung leidet und mit einem Privatflugzeug zu einer letzten Reise durch Europa aufbricht, begleitet von seinem Assistenten, um sich von Verwandten und Freunden zu verabschieden, bevor er sich in einer Zürcher Klinik einer ärztlich begleiteten Sterbehilfe unterzieht. Während seiner Wanderung durch Luxushotels, Flughäfen und bei Begegnungen mit seiner erwachsenen Tochter sowie alten Bekannten offenbart die kunstvoll geführte Erzählung des Autors das schwindende menschliche Bewusstsein, in dem die Verbindung zur Gegenwart langsam bricht und Erinnerungen an die Vergangenheit sowie Illusionen die letzten Lebensmonate überfluten. Der Roman hinterfragt auf scharfe und ungesüßte Weise den Preis der elitären Welt, die Eitelkeit des Luxus sowie die fundamentale Frage danach, was am Ende eines Menschenlebens wirklich bleibt, wenn man alles erreicht, aber das Gedächtnis verloren hat.
 
Bewertung auf Goodreads: 4,14 (162 Stimmen)
 
Der innovative und philosophisch mutige Roman „Helen of Nowhere“ der amerikanischen Autorin Makenna Goodman, ebenfalls auf die Longlist des Booker Prize 2026 gesetzt, ist eine fesselnde und unerwartete Parabel über einen Neuanfang im Leben, die Anziehungskraft der Natur und den Preis, den man für das ersehnte Glück zahlen muss. Im Zentrum der Handlung steht ein diskreditierter Professor, der, geführt von einer provinziellem Immobilienmaklerin, ein idyllisches, abgelegenes Haus besichtigt und den Geschichten über dessen frühere Bewohnerin – der geheimnisvollen Helena – lauscht. Durch diese eigenartigen, hypnotisierenden Erzählungen und Begegnungen, die die Grenze zwischen Wirklichkeit und Traum verwischen, beginnt der Mann zu glauben, er habe eine Chance gefunden, seinem ruinierten Leben zu entkommen und eine einfachere, in der Erde verwurzelte Existenz zu erreichen. Doch mit einsetzendem Abend stellt sich heraus, dass der wahre Preis dieser Wahl weitaus höher, seltsamer ist und eine völlige persönliche Verwandlung erfordert. Kritiker vergleichen dieses schmale, aber kraftvolle Buch mit einem modernen Märchen, das meisterhaft die Beziehungen zwischen Mensch und Natur sowie die verzweifelte Suche nach Sinn in unserer zerrissenen Welt untersucht.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,38 (966 Stimmen)
 
Der launische, ironische und verstörende postapokalyptische Roman „The End of Everything“ des anerkannten britischen Schriftstellers M. John Harrison, der ebenfalls auf der Longlist des Booker Prize 2026 landete, erforscht die Grenzen des menschlichen Verständnisses in einer sich verändernden Welt. Im Zentrum des Buches steht der an der Küste von Kent lebende Phillip Tennent, der seinen Lebensunterhalt damit verdient, geheimnisvolle Artefakte aus den Wellen des Ärmelkanals zu fischen, nachdem eine unerwartete Krise die Weltordnung völlig verändert, den Sturz von Regierungen und den Zufluss unbekannter Meereswesen verursacht hat. Als Phillip ein ungewöhnliches, sich ständig veränderndes Artefakt-Kreatur aus dem Wasser zieht, muss er es ins Landesinnere transportieren, bevor dieser Gegenstand alles zerstört, woran er bisher geglaubt hat. Kritiker und die Jury des Booker Prize beschreiben dieses Werk als strahlenden, nebligen und tief in der Gegenwart verwurzelten Roman, in dem sich Surrealismus meisterhaft mit subtiler Satire und einem melancholischen Blick auf unsere Fragilität verbindet.
 
Bewertung auf Goodreads: 4,25 (13 638 Stimmen)
 
Marlon James’ mächtiger und monumentaler Roman – „The Disappearers“ – des aus Jamaika stammenden Preisträgers des prestigeträchtigen Booker Prize, der es auf die Longlist des Booker Prize 2026 geschafft hat, ist ein ambitioniertes, erschütterndes und zutiefst menschliches Werk, das die Rückkehr des Autors nach Jamaika markiert. Die Handlung des Buches beginnt 1988 in Kingston, wo sich acht fremde Männer zu einer Probe vor einem offen homosexuellen Theaterauftritt versammeln und sich dabei enormen Gefahren in einer Gesellschaft aussetzen, die ihre Identität ablehnt. Alles gerät durcheinander, als ein brutaler Mob in die Probe einbricht: Einer der Männer stirbt, und alle anderen werden verletzt, was eine zwanzigjährige Kette aus Trauma, Rache, Schuldgefühl und den Konsequenzen des Überlebens auslöst. Die Jury des Booker Prize und Kritiker nennen dieses Buch eine mutige und kompromisslose Entblößung der jamaikanischen Homophobie und Queer-Kultur, in der sich eine pulsierende Kriminalintrige meisterhaft mit schmerzhaftem Humor und einem tiefen, nuancierten Blick auf das Leben der Ausgegrenzten verwebt.
Dieses Werk würde ich sehr gerne auf Polnisch lesen!
 
Bewertung auf Goodreads: 4,33 (49 Stimmen)
 
Der brillante, absurdistische und zutiefst menschliche Roman „Black Bag“ des britischen Dichters und Schriftstellers Luke Kennard, ebenfalls mit einem Platz auf der Longlist des Booker Prize 2026 ausgezeichnet, ist ein ganz eigener, verdrehter Campus-Roman, der Motive der zeitgenössischen Männlichkeitskrise, der Kunst und der menschlichen Beziehungen erforscht. Im Zentrum der Handlung steht ein mit finanziellen Problemen kämpfender, arbeitsloser 37-jähriger Schauspieler, der ein seltsames Jobangebot von dem Universitätsprofessor Dr. Blend annimmt: Er soll während jeder Vorlesung im Herbstsemester ganz hinten im Hörsaal sitzen, vollständig versteckt in einem großen ledernen (schwarzen) Sack, was eine Wiederholung eines psychologischen Experiments aus dem Jahr 1967 darstellt. Je mehr er sich in diese Rolle einfindet und in der Anonymität einen seltsamen Trost findet, desto mehr beginnt die Umgebung, diese Situation auf ihre Weise auszunutzen – der Posthumanismus-Professor überlegt, ob man einen im Sack versteckten Menschen lieben kann, und der Mitbewohner des Schauspielers plant, wie man dieses eigentümliche Phänomen kommerzialisieren kann. Die Jury des Booker Prize und Kritiker lobten dieses Buch für seine scharfe Satire, seinen ätzenden Humor und treffende Einsichten über die Absurdität des modernen Lebens, Internet-Schemata und das Streben nach Liebe und Sinn in einer instabilen Welt.
Dieses Buch fasziniert mich persönlich sehr. Ich würde es gerne auf Polnisch lesen!
 
Bewertung auf Goodreads: 3,64 (721 Stimmen)
 
Der Debütroman „The Renovation“ des amerikanischen Schriftstellers Kenan Orhan, ebenfalls auf die Longlist des Booker Prize 2026 gesetzt, ist ein erschütterndes, surrealistisches und tief berührendes Werk über Emigration, Gedächtnisverlust und das Erbe der politischen Unterdrückung. Im Zentrum der Erzählung steht die im italienischen Salerno lebende türkische Emigrantin Dilaray, deren Vater an Demenz erkrankt ist, während sie selbst Arbeiter anheuert, um ihre Wohnung auf seine Ankunft vorzubereiten. Doch nach Abschluss der Arbeiten kommt es zu einem seltsamen und absurden Ereignis: Statt eines neuen Badezimmers richten die Arbeiter eine echte türkische Gefängniszelle ein, die auf geheimnisvolle Weise mit Istanbul verbunden ist. Während Dilaray versucht, mit einer zerbröselnden Ehe, finanziellen Problemen und den schwindenden Erinnerungen ihres Vaters fertig zu werden, wird dieser geheimnisvolle Raum nicht nur zu einem erschütternden, kafkaesken Albtraum, sondern auch zu einer melancholischen Brücke zurück in die verlorene Heimat, die dazu zwingt, die Begriffe von Freiheit, Zugehörigkeit und Zuhause zu überdenken. Die Jury des Booker Prize und Kritiker lobten dieses Buch für die meisterhafte Synthese aus Tragikomödie und politischer Allegorie, ätzenden Humor und eine unglaublich zarte Prosa.
Auch dieses Buch hat meine Aufmerksamkeit erregt, da mich das Motiv des Gedächtnisses in der Literatur schon immer interessiert hat!
 
Bewertung auf Goodreads: 3,58 (551 Stimmen)
 
Der Debütroman „May We Feed the King“ der britischen Dichterin und Romancier Rebecca Perry, der es auf die Longlist des Booker Prize 2026 geschafft und den Waterstones Debut Fiction Prize gewonnen hat, ist ein poetisches, fesselndes und sinnliches Werk, das die Natur von Geschichte, Erinnerung und Erzählung erforscht. Die Handlung des Buches verknüpft zwei Zeitebenen: eine moderne Museumskuratorin, die ihre Tage damit verbringt, Inneneinrichtungen historischer Gebäude und Banketttische für die Öffentlichkeit vorzubereiten und zu dekorieren, sowie die Realitäten eines mittelalterlichen Hofes. Als die Kuratorin in das Archiv eintaucht, wird ihre Aufmerksamkeit auf einen fast vergessenen König gelenkt – einen Herrscher, der unerwartet und gegen seinen Willen nach dem frühen Tod seiner Brüder den Thron geerbt hat und sich dem enormen Widerstand des Hofes sowie Zweifeln an der eigenen Eignung stellen muss. Die Autorin verbindet meisterhaft sinnliche Poesie, eine traumhafte Atmosphäre und Fragen nach dem Unterschied zwischen Fiktion und historischen Fakten und schafft so eine originelle und von Kritikern gelobte Geschichte über die Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,90 (1 005 Stimmen)
 
Die britische Prosaikerin Gwendoline Riley hat durch ihre außergewöhnliche psychologische Schärfe, ihren minimalistischen Stil und ihr fehlerfreies Gespür für Dialoge, das es erlaubt, die Spannungen moderner Beziehungen und die menschliche Einsamkeit treffend wiederzugeben, breite Anerkennung gefunden. Diese Eigenschaften spiegelt ihr Roman „The Palm House“ perfekt wider, in dem die langjährige Freundschaft zweier Freunde – Laura Miller und Edmund Putnam – erzählt wird, die sich vor einem komplizierten und sich verändernden Hintergrund Londons entfaltet. Im Zentrum des Werks steht der fünfzigjährige Putnam, der nach dem Tod seines Vaters und angesichts bedrohlicher Veränderungen sowie der Invasion eines neuen, unangenehmen Redakteurs in der Zeitschrift, der er sein Leben gewidmet hat, in eine tiefe Krise und Depression versinkt; währenddessen kämpft Laura mit ihren eigenen Problemen, darunter schwierigen und verwickelten Beziehungen zu ihrer Mutter. In diesem Roman erforscht G. Riley meisterhaft und mit ihrem eigenen, herben Humor, wie zwei emotional verletzliche Menschen versuchen, einander zu helfen, das gemeinsame Band zu retten und mit der Katastrophe ihres persönlichen Lebens fertig zu werden.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,42 (1 792 Stimmen)
 
Die Pulitzer-Preisträgerin Elizabeth Strout blickt in ihrem Roman von 2026 „The Things We Never Say“ mit Feingefühl und tiefer Empathie auf die menschliche Einsamkeit und das Verschweigen im Familienleben. Im Zentrum des Werkes steht Artie Dam – ein Highschool-Geschichtslehrer, der an der Küste von Massachusetts lebt und dessen auf den ersten Blick ruhiges und vorbildliches Leben mit seiner Frau an Juni- und Herbsttagen aus allen Nähten zu platzen beginnt. Obwohl Artie sich bemüht, ein unterstützender Lehrer und Nachbar zu sein, wird er innerlich von einem tiefen Gefühl der Isolation, Sorge um die umgebende Welt und jahrzehntelang nachwirkenden Familientragödien zerrissen, die ihm keine Ruhe lassen. Ein unerwarteter Vorfall im Wasser und ein später aufgedecktes, gehütetes oder verschwiegenes Geheimnis zwingen ihn dazu, die Beziehungen zu seinen Nahestehenden neu zu überdenken und sich mit den Geheimnissen der Existenz zu arrangieren. Dieses in die Longlist des Booker Prize 2026 aufgenommene Buch sammelt Kritikerlob für die erschütternde Darstellung von Schamhaftigkeit, ehelicher Bindungen und der Fragilität des Alltags.
 
Bewertung auf Goodreads: 4,15 (54 749 Stimmen)
 
Der schottisch-amerikanische Schriftsteller und Booker-Prize-Preisträger Douglas Stuart entführt die Leser in seinem Roman von 2026 „John of John“ auf die windige und einsame Insel Harris im Archipel der Äußeren Hebriden in Schottland. Im Zentrum der Handlung steht der 22-jährige John-Callum (Callum), der nach dem Abschluss seines Kunststudiums in Edinburgh pleite in sein Heimatdorf zurückkehrt. Dort muss er zwischen zwei extremen Polen seiner Welt manövrieren: seinem streng gläubigen Vater – einem Schafzüchter, Weber und einer Stütze der lokalen presbyterianischen Gemeinde – und seiner witzigen und scharfzüngigen Großmutter Ela. Diese zutiefst bewegende und texturtreue, detailreiche Geschichte erforscht die komplizierten Vater-Sohn-Beziehungen, die in den Regeln einer geschlossenen Gemeinschaft liegende Scham sowie den Begriff von Männlichkeit. Sowohl der junge Callum als auch der die harte Fassade aufrechterhaltende Vater müssen im Geheimen gegen ihre wahren Wünsche und die Suche nach der eigenen Identität in einer Welt kämpfen, in der jegliche Abweichungen von der Tradition verurteilt werden.
Ich würde es sehr gerne lesen! „Shuggie Bain“ war ein großartiges Buch dieses Autors!
 
Bewertung auf Goodreads: 4,27 (21 986 Stimmen)
 
Der junge irische Schriftsteller Djamel White präsentiert in seinem Debütroman „All Them Dogs“, der auf die Longlist des Booker Prize 2026 gesetzt wurde, ein rohes, ungesüßtes und mächtiges Porträt der Unterwelt West-Dublins. Im Zentrum des Werkes steht Tony Ward, der nach fünf Jahren im Ausland in seine Heimatstadt zurückkehrt und versucht, sich wieder in das lokale Bandennetzwerk einzufügen, während er an der Seite des unberechenbaren und gefährlichen Vollstreckers von Verbrecherbossen, Darren „Flute“ Walsho, arbeitet. Als sich die Schatten der kostbaren Vergangenheit verdichten, entsteht zwischen den beiden Männern eine komplizierte Beziehung, die auf gegenseitiger Anziehung basiert. Kritiker lobten diesen adrenalingeladenen Roman für den virtuosen Umgang mit Straßensargon, Humorelemente und eine unerwartete, unter der brutalen Hülle und Hyper-Männlichkeit verborgene texturtreue menschliche Wärme und Sensibilität.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,70 (940 Stimmen)
 
Der sensible und experimentelle Roman „The Vivisectors“ der englischen Schriftstellerin Missouri Williams, aufgenommen in die Longlist des Booker Prize 2026, zeigt einen völlig untraditionellen und dunklen Blick auf das zeitgenössische Universitätsleben. Die Handlung spielt in einer verfallenden, langsam von Vegetation überwucherten Universitätsstadt, in der die Macht zwischen geschwächten Akademikern und einer bedrohlichen Gruppe rebellischer Gärtner aufgeteilt ist. Im Zentrum der Geschichte steht die zynische und apathische Frau Agatha, die ihre Tage damit verbringt, sich um ihre behinderte Mutter zu kümmern und einen betrügerischen Professor zu bedienen. Als an der Universität ein großer Skandal wegen vermeintlicher Diskriminierung zwischen dem ambitionierten Studenten Adam und einem jungen Dozenten ausbricht, wird Agatha auf Befehl ihrer Chefin gezwungen, sich Adam anzunähern und die Rolle einer Art Spionin einzunehmen. Bald entsteht jedoch eine seltsame, von Spannung und existenzieller Unruhe erfüllte Bindung zwischen ihnen, während die Prosa von M. Williams Kritikerlob für eisige Suspense, gotische Eckensteifigkeit und eine mutige Ablehnung dessen erntet, was wir die gewöhnlichen Klischees des Universitätsromans (Dark Academia) nennen.
 
Bewertung auf Goodreads: 3,41 (307 Stimmen)

Booker 2026: Długa lista, która każe o sobie myśleć – przegląd najgłośniejszych powieści

 
Witajcie!
 
Niedawno, pod koniec lipca, ogłoszono szeroką listę nominacji do Booker Prize 2026. Choć nie zawsze jestem usatysfakcjonowany ostatecznym wyborem książek, które z roku na rok coraz bardziej stawiają na popularność zamiast na treść, na liście zawsze błyszczy niejedna wspaniała pozycja, która z czasem doczekuje się również polskiego wydania. Jestem ciekaw, co komisja wybrała do tegorocznego długiego listu. Zapraszam do lektury!
 
Powieść „The Shadow of the Object”, która trafiła na prestiżową długą listę do Nagrody Bookera 2026, to wybitne, hipnotyzujące i głęboko intymne dzieło uznanej pisarki Chloe Aridjis. Jego akcja krąży między Meksykiem a Londynem, zgłębiając motywy pragnienia, metamorfozy oraz śmiertelności. W centrum opowieści znajduje się Flora, której życie w rodzinnym Meksyku wywraca się do góry nogami po tym, jak w jej rękę wdziera się jad rodzinnego psa, co prowadzi do długiego pobytu w szpitalu. Tam poznaje starszą niemiecką kolekcjonerkę Wilhelminę, zbierającą przedkinowe zabawki i przyrządy optyczne. Ich senne rozmowy oraz zorganizowany seans latarni magicznej wciągają Florę w tajemniczy świat, zmuszając ją później w Londynie do skontaktowania się z synem Wilhelminy, Maxem, i przedefiniowania granic własnej rzeczywistości oraz wyobraźni. Światowej sławy autorzy i krytycy nazywają autorkę jednym z najodważniejszych i najbardziej innowacyjnych głosów we współczesnym świecie anglojęzycznym, a sama książka – dzięki impresjonistycznemu, osobliwemu pięknu prozy i egzystencjalnej głębi – spotkała się z ogromnym echem literackim.
 
Ocena na Goodreads: 3,84 (146 głosów)
 
Uznaną przez krytyków za hipnotyzującą, głęboko poruszającą i niezwykle oryginalną pozycję – powieść „Switzy” autorstwa międzynarodowo cenionej amerykańskiej pisarki Emmę Cline – również umieszczono na długiej liście do Nagrody Bookera 2026. W centrum książki znajduje się emerytowany dyrektor biznesowy David, cierpiący na zwyrodnieniową chorobę neurologiczną, który wyrusza prywatnym samolotem w ostatnią podróż po Europie wraz ze swoim asystentem, pragnąc pożegnać się z bliskimi i przyjaciółmi przed poddaniem się wspomaganej medycznie eutanazji w klinice w Zurychu. Podczas jego wędrówki po luksusowych hotelach, lotniskach i spotkań z dorosłą córką oraz dawnymi znajomymi, kunsztownie poprowadzona narracja autora ukazuje zanikającą ludzką świadomość, w której więź z teraźniejszością powoli pęka, a wspomnienia z przeszłości i iluzje zalewają ostatnie miesiące życia. Powieść w ostry i pozbawiony sentymentu sposób kwestionuje cenę elitarnego świata, próżność luksusu oraz fundamentalne pytanie o to, co naprawdę pozostaje pod koniec ludzkiego życia po osiągnięciu wszystkiego, ale utraceniu pamięci.
 
Ocena na Goodreads: 4,14 (162 głosy)
 
Innowacyjna i odważna filozoficznie powieść amerykańskiej pisarki Makenna Goodman „Helen of Nowhere”, również włączona na długą listę do Nagrody Bookera 2026, to wciągająca i nieoczekiwana przypowieść o nowym początku w życiu, pociągu do natury oraz cenie, jaką trzeba zapłacić za upragnione szczęście. W centrum fabuły znajduje się zdyskredytowany profesor, prowadzony przez prowincjonalną agentkę nieruchomości, który ogląda idylliczny, odizolowany dom i słucha opowieści o jego dawnej mieszkańce – tajemniczej Helenie. Poprzez te osobliwe, hipnotyzujące opowieści oraz spotkania zacierające granicę między rzeczywistością a snem, mężczyzna zaczyna wierzyć, że znalazł szansę na ucieczkę od swojego zrujnowanego życia i osiągnięcie prostszego, zakorzenionego w ziemi bytu. Jednak wraz z zapadającym wieczorem okazuje się, że prawdziwa cena tego wyboru jest o wiele wyższa, dziwniejsza i wymaga całkowitej osobistej przemiany. Krytycy porównują tę szczupłą, lecz potężną książkę do współczesnej baśni, która po mistrzowsku bada relacje między człowiekiem a naturą oraz desperackie poszukiwanie sensu w naszym rozbitym świecie.
 
Ocena na Goodreads: 3,38 (966 głosów)
 
Kapryśna, ironiczna i niepokojąca powieść postapokaliptyczna uznanego brytyjskiego pisarza M. Johna Harrisona „The End of Everything”, która również znalazła się na długiej liście do Nagrody Bookera 2026, bada granice ludzkiego zrozumienia w zmieniającym się świecie. W centrum książki znajduje się mieszkający na wybrzeżu Kentu Phillip Tennent, który zarobkuje na życie, wyławiając z fal obmywających brzegi kanału La Manche tajemnicze artefakty po niespodziewanym kryzysie, który całkowicie zmienił porządek świata, powodując upadek rządów i napływ nieznanych istot morskich. Kiedy Phillip wyciąga z wody niezwykłe, stale zmieniające się stworzenie-artefakt, musi je przetransportować w głąb lądu, zanim przedmiot ten zniszczy wszystko, w co dotychczas wierzył. Krytycy i jurorzy Nagrody Bookera opisują to dzieło jako promienny, mglisty i głęboko zakorzeniony w teraźniejszości romans, w którym surrealizm mistrzowsko splata się z subtelną satyrą oraz melancholijnym spojrzeniem na naszą kruchość.
 
Ocena na Goodreads: 4,25 (13 638 głosów)
 
Potężna i monumentalna powieść Marlona Jamesa, pochodzącego z Jamajki laureata prestiżowej Nagrody Bookera – „The Disappearers” – która trafiła na długą listę do Nagrody Bookera 2026, to ambitne, wstrząsające i głęboko ludzkie dzieło, oznaczające powrót autora na Jamajkę. Akcja książki rozpoczyna się w 1988 roku w Kingston, gdzie ośmiu obcych sobie mężczyzn gromadzi się na próbie przed jawnie homoseksualnym występem teatralnym, stawiając czoła ogromnym niebezpieczeństwom w społeczeństwie odrzucającym ich tożsamość. Wszystko staje na głowie, gdy w próbę wdziera się brutalny tłum: jeden z mężczyzn ginie, a wszyscy pozostali zostają ranni, co uruchamia dwudziestoletnią sekwencję traumy, zemsty, poczucia winy i konsekwencji przetrwania. Jurorzy Nagrody Bookera i krytycy nazywają tę książkę odważnym i bezkompromisowym obnażeniem jamajskiej homofobii oraz kultury queer, w którym pulsująca intryga kryminalna mistrzowsko przeplata się z bolesnym humorem i głębokim, niuansowanym spojrzeniem na życie wykluczonych.
Tę pozycję bardzo chętnie przeczytałbym po polsku!
 
Ocena na Goodreads: 4,33 (49 głosów)
 
Błyskotliwa, absurdistyczna i głęboko ludzka powieść brytyjskiego poety i pisarza Luke'a Kennarda „Black Bag”, również wyróżniona miejscem na długiej liście do Nagrody Bookera 2026, to swoista przewrotna powieść uniwersytecka (campus novel), która zgłębia motywy współczesnego kryzysu męskości, sztuki oraz relacji międzyludzkich. W centrum fabuły stoi borykający się z problemami finansowymi, bezrobotny 37-letni aktor, który przyjmuje dziwną propozycję pracy u profesora uniwersytetu, dr. Blenda: ma podczas każdego wykładu w semestrze jesiennym siedzieć na samym końcu auli, całkowicie schowany w dużym skórzanym (czarnym) worku, co stanowi powtórzenie eksperymentu psychologicznego z 1967 roku. W miarę jak coraz bardziej wczuwa się w tę rolę i znajduje dziwną pociechę w anonimowości, otoczenie zaczyna na swój sposób wykorzystywać tę sytuację – profesor posthumanizmu zastanawia się, czy można pokochać człowieka ukrytego w worku, a współlokator aktora planuje, jak skomercjalizować to osobliwe zjawisko. Jurorzy Nagrody Bookera i krytycy chwalili tę książkę za ostrą satyrę, zjadliwe poczucie humoru oraz celne spostrzeżenia na temat absurdu współczesnego życia, internetowych schematów i starań o odnalezienie miłości oraz sensu w niestabilnym świecie.
Ta książka osobiście mnie bardzo intryguje. Chciałbym ją przeczytać po polsku!
 
Ocena na Goodreads: 3,64 (721 głosów)
 
Debiutancka powieść amerykańskiego pisarza Kenana Orhana „The Renovation”, również włączona na długą listę do Nagrody Bookera 2026, to wstrząsające, surrealistyczne i głęboko poruszające dzieło o emigracji, utracie pamięci oraz spuściźnie politycznego ucisku. W centrum opowieści znajduje się żyjąca we włoskim Salerno turecka emigrantka Dilaray, której ojciec choruje na demencję, a ona sama zatrudnia robotników, aby przygotować swoje mieszkanie na jego przyjazd. Jednak po zakończeniu prac dochodzi do dziwnego i absurdalnego zdarzenia: zamiast nowej łazienki robotnicy urządzają prawdziwą turecką celię więzienną, która w tajemniczy sposób łączy się ze Stambułem. Podczas gdy Dilaray próbuje poradzić sobie z rozpadającym się małżeństwem, problemami finansowymi i niknącymi wspomnieniami ojca, ta tajemnicza przestrzeń staje się nie tylko wstrząsającym, kafkowskim koszmarem, ale także melancholijnym pomostem powrotnym do utraconej ojczyzny, zmuszającym do przemyślenia pojęć wolności, poczucia przynależności i domu. Jurorzy Nagrody Bookera i krytycy chwalili tę książkę za mistrzowską syntezę tragikomedii i politycznej alegorii, zjadliwy humor oraz niezwykle czułą prozę.
Ta książka również przyciągnęła moją uwagę, ponieważ zawsze interesował mnie motyw pamięci w literaturze!
 
Ocena na Goodreads: 3,58 (551 głosów)
 
Debiutancka powieść brytyjskiej poetki i powieściopisarki Rebecca Perry „May We Feed the King”, która trafiła na długą listę do Nagrody Bookera 2026 i zdobyła nagrodę Waterstones Debut Fiction Prize, to poetyckie, intrygujące i zmysłowe dzieło zgłębiające naturę historii, pamięci oraz opowiadania. Fabuła książki splata dwie linie czasowe: współczesną kurator muzealną, która spędza dnie na przygotowywaniu i dekorowaniu wnętrz historycznych budynków oraz stołów bankietowych dla publiczności, oraz realia średniowiecznego dworu. Kiedy kurator zagłębia się w archiwum, jej uwagę przyciąga niemal zapomniany król – władca, który niespodziewanie i wbrew woli odziedziczył tron po przedwczesnej śmierci swoich braci, mierząc się z ogromnym oporem dworu i wątpliwościami co do własnych predyspozycji. Autorka po mistrzowsku łączy zmysłową poezję, senną atmosferę oraz pytania o różnicę między fikcją a faktami historycznymi, tworząc oryginalną i wypochwaloną przez krytyków opowieść o granicy między przeszłością a teraźniejszością.
 
Ocena na Goodreads: 3,90 (1 005 głosów)
 
Brytyjska prozaik Gwendoline Riley zyskała szerokie uznanie dzięki wyjątkowej przenikliwości psychologicznej, minimalistycznemu stylului oraz bezbłędnemu słuchowi dialogowemu, pozwalającemu niezwykle celnie oddać napięcia współczesnych relacji i ludzką samotność. Cechy te doskonale odzwierciedla jej powieść „The Palm House”, w której opowiedziana jest wieloletnia przyjaźń dwojga przyjaciół – Laury Miller i Edmunda Putnama – rozwijająca się na skomplikowanym i zmieniającym się tle Londynu. W centrum utworu znajduje się pięćdziesięcioletni Putnam, który po śmierci ojca oraz w obliczu groźnych zmian i inwazji nowego, nieprzyjemnego redaktora w czasopiśmie, któremu poświęcił życie, pogrąża się w głębokim kryzysie i depresji; tymczasem Laura zmaga się z własnymi problemami, w tym z trudnymi i skomplikowanymi relacjami z matką. W tej powieści G. Riley po mistrzowsku i z właściwym sobie cierpkim humorem zgłębia to, jak dwoje emocjonalnie wrażliwych ludzi próbuje sobie nawzajem pomóc, ocalić wspólną więź i poradzić sobie z katastrofą życia osobistego.
 
Ocena na Goodreads: 3,42 (1 792 głosy)
 
Laureatka Nagrody Pulitzera Elizabeth Strout w swojej powieści z 2026 roku „The Things We Never Say” z wrażliwością i głęboką empatią spogląda na ludzką samotność oraz przemilczenia w życiu rodzinnym. W centrum dzieła znajduje się Artie Dam – nauczyciel historii w szkole średniej mieszkający na wybrzeżu Massachusetts, którego na pierwszy rzut oka spokojne i wzorowe życie z żoną zaczyna pękać w szwach w czerwcowe i jesienne dni. Choć Artie stara się być wspierającym nauczycielem i sąsiadem, od środka rozrywa go głębokie poczucie izolacji, niepokój o otaczający świat oraz ciągnące się od dziesięcioleci rodzinne tragedie, które nie dają mu spokoju. Niezapowiedziany incydent w wodzie oraz wyjawiona po czasie skrywana lub milczana tajemnica zmuszają go do przemyślenia na nowo relacji z bliskimi i pogodzenia się z tajemnicami egzystencji. Ta włączona na długą listę do Nagrody Bookera 2026 książka zbiera pochwały krytyków za wstrząsające ukazanie wstydliwości, więzów małżeńskich i kruchości codzienności.
 
Ocena na Goodreads: 4,15 (54 749 głosów)
 
Szkocko-amerykański pisarz i laureat Nagrody Bookera Douglas Stuart w swojej powieści z 2026 roku „John of John” zabiera czytelników na wietrzną i odosobnioną wyspę Harris w archipelagu Hebridów Zewnętrznych w Szkocji. W centrum fabuły znajduje się 22-letni John-Callum (Callum), który po ukończeniu studiów artystycznych w Edynburgu wraca bez grosza do rodzinnej wsi. Tam musi lawirować między dwoma skrajnymi biegunami swojego świata: surowym w wierze ojcem – hodowcą owiec, tkaczem i filarem lokalnej społeczności prezbiteriańskiej – a dowcipną i ciętą na języku babcią Elą. Ta głęboko poruszająca i bogata w detale tekstur historia bada skomplikowane relacje ojca z synem, wstyd tkwiący w zasadach zamkniętej społeczności oraz pojęcie męskości. Zarówno młody Callum, jak i wspierający twardą fasadę ojciec muszą potajemnie walczyć ze swoimi prawdziwymi pragnieniami i poszukiwaniem własnej tożsamości w świecie, w którym jakiekolwiek odstępstwa od tradycji są potępiane.
Bardzo bym chciał! „Shuggie Bain” była wspaniałą książką tego autora!
 
Ocena na Goodreads: 4,27 (21 986 głosów)
 
Młody irlandzki pisarz Djamel White w swojej debiutanckiej powieści „All Them Dogs”, włączonej na długą listę do Nagrody Bookera 2026, przedstawia surowy, pozbawiony sentymentów i potężny portret półświatka zachodniego Dublinu. W centrum utworu znajduje się Tony Ward, który po pięciu latach spędzonych za granicą wraca do rodzinnego miasta i próbuje na nowo wtopić się w lokalną sieć gangów, pracując u boku nieprzewidywalnego i groźnego egzekutora bossów przestępczych, Darrena „Flute” Walsho. Kiedy cienie kosztownej przeszłości zaczynają się zagęszczać, między dwoma mężczyznami nawiązuje się skomplikowana relacja oparta na wzajemnym przyciąganju. Krytycy chwalili tę pełną adrenaliny powieść za wirtuozerskie operowanie żargonem ulicznym, elementy humoru oraz niespodziewaną, kryjącą się pod brutalną powłoką i hiper-męskością teksturową ludzką ciepłotę i wrażliwość.
 
Ocena na Goodreads: 3,70 (940 głosów)
 
Wrażliwa i eksperymentalna powieść angielskiej pisarki Missouri Williams „The Vivisectors”, włączona na długą listę do Nagrody Bookera 2026, ukazuje zupełnie nietradycyjne i mroczne spojrzenie na współczesne życie uniwersyteckie. Akcja toczy się w upadającym, powoli pochłanianym przez roślinność mieście akademickim, w którym władzę dzielą osłabieni akademicy oraz groźna grupa buntowniczych ogrodników. W centrum historii znajduje się cyniczna i apatyczna kobieta Agatha, spędzająca dnie na opiece nad niepełnosprawną matką oraz obsłudze oszukującego profesora. Gdy na uniwersytecie wybucha wielki skandal z powodu domniemanej dyskryminacji między ambitnym studentem Adamem a młodym wykładowcą, Agatha na polecenie szefowej zostaje zmuszona do zbliżenia się do Adama i pełnienia roli swego rodzaju szpiega. Wkrótce jednak rodzi się między nimi dziwna, pełna napięcia i egzystencjalnego niepokoju więź, a proza M. Williams zbiera pochwały krytyków za lodowaty suspense, gotycką kanciastość i odważne odrzucenie tego, co nazywamy zwykłymi kliszami powieści uniwersyteckiej (dark academia).
 
Ocena na Goodreads: 3,41 (307 głosów)

Ilgasis Booker Prize 2026 knygų sąrašas / Booker Prize Long List 2026

 

Sveiki!
 
Neseniai, liepos pabaigoje, buvo paskelbtas Booker Prize 2026 metų ilgasis sąrašas. Nors ne visada esu patenkintas išrinktomis finalinėmis knygomis, kurios kasmet vis labiau orientuojasi į populiarinimą, o ne į turinį, tačiau sąraše visada švysteli ir tikrai ne vienas geras kūrinys, kuris būna su laiku išverčiamas į lietuvių kalbą. Man smalsu, ką šiemet komisija atrinko į ilgąjį sąrašą. Siūlau susipažinti.


 
Romanas „The Shadow of the Object“ („Objekto šešėlis“), patekęs į prestižinės 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra iškilus, hipnotizuojantis ir giliai intymus pripažintos rašytojos Chloe Aridjis kūrinys, kurio siužetas vingiuoja tarp Meksiko ir Londono, tyrinėdamas troškimą, metamorfozę bei mirtingumą. Knygos centre – veikėja Flora, kurios gyvenimas apvirsta aukštyn kojomis gimtajame Meksike po to, kad jai į ranką įsigeria šeimos šuo, užtraukdamas ilgą gydymą ligoninėje. Ten ji susipažįsta su pagyvenusia vokiečių kolekcioninere Wilhelmina, renkančia ikiemkino laikų žaislus ir optinius prietaisus, o jų sapniški pokalbiai ir surengtas stebuklingojo žibinto seansas įtraukia Florą į paslaptingą pasaulį, priverčiantį vėliau Londone susisiekti su Wilhelminos sūnumi Maxu bei iš naujo apibrėžti savo realybės bei vaizduotės ribas. Pasaulinio garso autoriai ir kritikai šią autorę vadina viena drąsiausių ir novatoriškiausių šių dienų balsų anglokalbiame pasaulyje, o pati knyga dėl savo impresionistinio, keisto grožio prozos stiliaus bei egzistencinio gylio sulaukė didžiulio literatūrinio atgarsio.
 
Goodreads reitingas: 3.84 (146 balsai)


Tarptautinio pripažinimo sulaukusios amerikiečių rašytojos Emma Cline romaną „Switzy“, taip pat patekusį į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, kritikai vadina hipnotizuojančiu, giliai jaudinančiu ir nepaprastai originaliu kūriniu. Knygos centre – išėjęs į pensiją verslo vadovas Deividas, sergantis degeneracine neurologine liga, kuris privačiu lėktuvu leidosi į paskutinę kelionę per Europą kartu su savo padėjėju, siekdamas atsisveikinti su artimaisiais ir draugais prieš pasiryždamas medicinos pagalba atliktai eutanazijai Ciuricho klinikoje. Jam judant per prabangius viešbutėlius, oro uostus bei susitinkant su suaugusia dukra ir senais bičiuliais, autoriaus meistriškai vystomas pasakojimas atskVERia nykstančią žmogiškąją sąmonę, kur pamažu trūkinėja ryšys su dabartimi, o praeities prisiminimai ir iliuzijos užlieja paskutinius gyvenimo mėnesius. Romane aštriai ir be sentimentų kvestionuojama elitinio pasaulio kaina, prabangos tuštuma bei esminis klausimas, kas iš tikrųjų lieka žmogaus gyvenimo pabaigoje, pasiekus visus pasiekimus, bet praradus atmintį.

Goodreads reitingas: 4.14 (162 balsai)



Amerikiečių rašytojos Makenna Goodman novatoriškas ir filosofiškai drąsus romanas „Helen of Nowhere“ (Helena iš niekur), taip pat įtrauktas į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra įtraukianti bei netikėta parabole apie gyvenimo iš naujo pradžią, gamtos trauką ir kainą, kurią tenka sumokėti už trokštamą laimę. Knygos centre – provincijoje nekilnojamojo turto agentės vedžiojamas diskredituotas profesorius, kuris apžiūri idilišką, atokų namą ir klausosi pasakojimų apie jo buvusią gyventoją, paslaptingąją Heleną. Per šiuos keistus, hipnotizuojančius pasakojimus bei ribą tarp realybės ir sapno trinančius susitikimus vyras ima tikėti radęs progą pabėgti nuo savo sugriautojo gyvenimo ir įsigyti paprastesnę, su žeme suaugusią būtį. Tačiau vakarui bręstant paaiškėja, kad tikroji šio pasirinkimo kaina yra kur kas didesnė, keistesnė ir reikalaujanti visiško asmeninio pasikeitimo, o kritikai šį ploną, bet galingą tomą lygina su šiuolaikine pasaka, meistriškai nagrinėjančia žmogaus ir gamtos santykius bei desperatišką prasmės ieškojimą mūsų susiskaldžiusiame pasaulyje.

Goodreas reitingas: 3.38 (966 balsai)



Pripažinto britų rašytojo M. John Harrison romanas „The End of Everything“ („Visko pabaiga“), taip pat įtrauktas į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra įnoringas, ironiškas ir nejaukus postapokaliptinis kūrinys, tyrinėjantis žmogaus supratimo ribas besikeičiančiame pasaulyje. Knygos centre – Kenturgijos pakrantėje gyvenantis vyras Filipas Tenentas (Phillip Tennent), kuris pelno duoną rinkdamas iš Lamanšo sąsiaurio krantus skalaujančių bangų išmetamus paslaptingus artefaktus po netikėtos krizės, visiškai pakeitusios pasaulio tvarką, sunykus vyriausybėms ir joms užplūdus nepažįstamoms jūrų būtybėms. Kai Filipas iš vandens ištraukia neįprastą, nuolat besikeičiantį padarą–artefaktą, jis privalo jį nugabenti į sausumos gilumą, kol šis daiktas nesugriovė visko, kuo jis iki tol tikėjo. Kritikai ir „Booker“ premijos teisėjai šį kūrinį apibūdina kaip švytintį, miglotą ir giliai dabartį atsppintį romaną, kuriame meistriškai susipina siurrealizmas, subtili satyra bei melancholiškas žvilgsnis į mūsų trapumą.

Goodreads reitingas: 4.25 (13.638 balsai)


 

Prestižinės „Booker“ premijos laureato, jamaikiečių kilmės rašytojo Marlon James galingas ir epochinis romanas „The Disappearers“ („Pranykėliai“), patekęs į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra ambicingas, sukrečiantis ir giliai žmogiškas kūrinys, žymintis autoriaus sugrįžimą į Jamaiką. Knygos veiksmas prasideda 1988 metais Kingstone, kur aštuoni nepažįstami vyrai susirenka į repeticiją ruoštis atvirai gėjų tematikos teatriniam pasirodymui, susidurdami su didžiuliais pavojais visuomenėje, kuri nepripažįsta jų tapatybės. Viskas apvirsta aukštyn kojomis, kai į repeticiją įsiveržia žiauri minia: vienas iš vyrų žūva, o visi kiti lieka sužeisti, sužadinant dviejų dešimtmečių trukmės traumos, keršto, kaltės ir išlikimo pasekmių seką. „Booker“ premijos teisėjai ir kritikai šį kūrinį vadina drąsia bei atvira Jamaikos homofobijos bei queer kultūros ekspozicija, kurioje meistriškai pinasi pulsuojantis kriminalinis siužetas, skaudus humoras ir gilus, niuansuotas žvilgsnis į visuomenės atstumtųjų gyvenimus.

Šito norėčiau lietuviškai!

Goodreads reitingas: 4.33 (49 balsai)



Britų poeto ir rašytojo Luke Kennard sąmojingas, absurdiškas ir giliai žmogiškas romanas „Black Bag“ („Juodas maišas“), taip pat įtrauktas į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra išvirkščias akademinis romanas (campus novel), tyrinėjantis šiuolaikinės vyriškumo krizės, meno bei tarpusavio ryšių temą. Knygos centre – vargingai besiverčiantis, bedarbis 37 metų aktorius, kuris priima keistą pasiūlymą dirbti su universiteto profesoriumi Dr. Blendu: jis turi kiekvieną rudeninio semestro paskaitą sėdėti pačiame auditorijos gale, visiškai užsitraukęs į didelį odinį (juodą) maišą, taip atkartojant 1967 metų psichologinį eksperimentą. Jam vis labiau įsitraukiant į šį vaidmenį ir randant keistą paguodą anonimiškume, aplinkiniai pradeda savaip išnaudoti situaciją – posthumanizmo profesorė svarsto, ar galima įsimylėti žmogų, pasislėpusį maiše, o aktoriaus kambariokas imasi kurti planus, kaip šį keistą reiškinį komercializuoti. „Booker“ premijos teisėjai ir kritikai šį kūrinį gyrė už aštrią satyrą, kandų humoro jausmą bei taiklius pastebėjimus apie šiuolaikinio gyvenimo beprotybę, internetines schemas ir pastangas rasti meilę bei prasmę nestabiliame pasaulyje.

Šitas mane asmeniškai irgi labai intriguoja. Norėčiau perskaityti lietuviškai!

Goodreads reitingas: 3.64 (721 balsas) 



Amerikiečių rašytojo Kenan Orhan debiutinis romanas „The Renovation“ („Renovacija“), taip pat įtrauktas į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, yra sukrečiantis, siurrealistinis ir giliai jaudinantis kūrinys apie emigraciją, atminties praradimą bei politinio priespaudos palikimą. Knygos centre – Italijoje (Salerne) gyvenanti turkų kilmės emigrantė Dilarai, kurios tėvas serga demencija, o ji pati samdo statybininkus, kad paruoštų savo butą tėvo atsikraustymui. Tačiau baigus darbus nutinka keistas ir absurdiškas dalykas: vietoje naujo vonios kambario statybininkai įrengia tikrą turkišką kalėjimo kamerą, kuri paslaptingu būdu jungiasi su Stambulu. Dilarai, bandant susidoroti su griūvančia santuoka, finansiniais sunkumais ir nykstančiais tėvo prisiminimais, ši paslaptinga erdvė tampa ne tik sukrečiančiu kafkišku košmaru, bet ir melancholišku tiltu atgal į prarastą tėvynę, priverčiančiu permąstyti laisvės, priklausymo jausmo ir namų sąvokas. „Booker“ premijos teisėjai ir kritikai šį kūrinį gyrė už meistrišką tragikomedijos ir politinės alegorijos sintezę, kandų humorą bei nepaprastai jautrią prozą.

Ši knyga irgi patraukė mano dėmesį, nes visada domėjausi atminties tema literatūroje!

Goodreads reitingas: 3.58 (551 balsas) 



Britų poetės ir romanistės Rebecca Perry debiutinis romanas „May We Feed the King“ („Ar galime pamaitinti karalių?“), patekęs į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą ir pelnęs „Waterstones“ debiutinės prozos apdovanojimą, yra poetiškas, intriguojantis ir jausmingas kūrinys, tyrinėjantis istorijos, atminties bei pasakojimo prigimtį. Knygos siužetas pinasi per dvi laiko linijas: šiais laikais gyvenančią muziejaus kuratorę, kuri praleidžia dienas rengdama ir dekoruodama istorinių pastatų interjerus bei pokylių stalus visuomenei, ir viduramžių rūmų realybę. Kuratorei pasinėrus į archyvus, jos dėmesį patraukia beveik pamirštas karalius – valdovas, netikėtai ir nenoromis paveldėjęs sostą po ankstyvų savo brolių mirčių bei susidūręs su dideliu dvaro pasipriešinimu bei abejonėmis dėl savo tinkamumo. Autorė meistriškai jungia juslingą poeziją, svajingą atmosferą ir klausimus apie tai, kuo skiriasi fikcija nuo istorinių faktų, sukurdama savitą ir kritikų išgirtą pasakojimą apie ribą tarp praeities bei dabarties.

Goodreads reitingas: 3.90 (1005 balsai) 



Britų prozininkė Gwendoline Riley yra plačiai pripažinta dėl savo išskirtinio psichologinio įžvalgumo, minimalistinio stiliaus ir nepriekaištingos dialogų klausos, leidžiančios nepaprastai taikliai atskleisti šiuolaikinių santykių įtampas bei žmogiškąją vienatvę. Šiuos bruožus puikiai atskleidžia ir jos romanas „The Palm House“ (liet. „Palmės namas“), kuriame pasakojama apie ilgametę dviejų draugų – Lauros Miller ir Edmundo Putnamo – draugystę, besiskleidžiančią sudėtingame bei kintančiame Londono fone. Kūrinio centre atsiduria 50-mečio sulaukęs Putnamas, kuris, netekęs tėvo ir susidurdamas su grėsmingomis permainomis bei naujo redaktoriaus invazija žurnale, kuriame dirbo, grimzta į gilią krizę ir depresiją; tuo tarpu pati Laura sprendžia savas problemas, įskaitant skaudžius ir komplikuotus santykius su motina. Šiame romane G. Riley meistriškai ir su jai būdingu kandžiu humoru gilinasi į tai, kaip du emociškai pažeidžiami žmonės bando padėti vienas kitam, išsaugoti bendrą ryšį bei susidoroti su asmeninio gyvenimo griūtimi.

Goodreads reitingas: 3.42 (1792 balsai) 



Pulitzerio premijos laureatė Elizabeth Strout savo 2026 metų romane „The Things We Never Say“ (liet. „Dalykai, kurių niekada nesakome“) jautriai ir su gilia empatija žvelgia į žmogiškąją vienatvę bei nutylėjimus šeimos gyvenime. Kūrinio centre atsiduria Artie Damas – Masačiusetso pakrantėje gyvenantis vidurinės mokyklos istorijos mokytojas, kurio iš pirmo žvilgsnio ramus ir pavyzdingas gyvenimas su žmona birželio ir rudens dienose ima trūkinėti. Nors Artie stengiasi būti palaikantis mokytojas bei kaimynas, iš vidaus jį drasko gilus izoliacijos jausmas, nerimas dėl aplinkinio pasaulio ir dešimtmečius ramybės neduodančios šeimos tragedijos. Netikėtas incidentas vandenyje ir vėliau išaiškėjusi ilgai sakyta ar nutylėta paslaptis priverčia jį iš naujo permąstyti santykius su artimaisiais bei susitaikyti su egzistencijos paslaptimis. Šis į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą įtrauktas kūrinys kritikų giriamas už sukrečiantį gėdos, santuokinių ryšių ir kasdienybės trapumo vaizdavimą.

Goodreads reitingas: 4.15 (54749 balsai) 



Škotų-amerikiečių rašytojas ir „Booker“ premijos laureatas Douglas Stuart savo 2026 metų romane „John of John“ nukelia skaitančiuosius į vėjuotą bei atokią Hariso salą Škotijos salyne. Kūrinio centre atsiduria 22-ejų Džonas-Kalumas (Kalas), kuris, baigęs meno studijas Edinburge ir neturėdamas pinigų, grįžta į gimtąjį kaimą. Čia jis priverstas suktis tarp dviejų visiškai skirtingų savo pasaulio polių: griežto tikėjimo tėvo – avių augintojo, audėjo bei vietos presbiterijonų bendruomenės ramsčio – ir sąmojingos bei aštriu liežuviu pasižyminčios močiutės Elos. Ši giliai jautri ir tekstūrine detalių gausa pasižyminti istorija nagrinėja sudėtingus tėvo ir sūnaus santykius, uždaros bendruomenės taisyklėse skendinčią gėdą bei vyriškumo sampratą. Tiek jaunam Kalui, tiek jo griežtą išorinį fasadą palaikančiam tėvui tenka slapta kovoti su savo tikraisiais troškimais ir tapatybės paieškomis pasaulyje, kur bet kokie nukrypimai nuo tradicijų yra pasmerkti.

Labai norėčiau! „Šugis Beinas“ buvo nuostabi autoriaus knyga!

Goodreads reitingas: 4.27 (21986 balsai) 


Jaunasis airių rašytojas Djamel White savo debiutiniame, į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą įtrauktame romane „All Them Dogs“ (liet. „Visi tie šunys“) pateikia šiurkštų, nesentimentalų ir galingą Vakarų Dublino nusikalstamo pasaulio portretą. Kūrinio centre atsiduria Tony Ward, po penkerių metų praleistų svetur grįžtantis į gimtąjį miestą ir bandantis vėl įsilieti į vietinį gaujų tinklą, kur jam tenka dirbti šalia nenuspėjamo ir pavojingo nusikalstamo bosų enforcerio Darreno „Flute“ Walsho. Brangiai kainuojančios praeities šešėliams tvenkiantis už nugaros, tarp dviejų vyrų užsimezga komplikuotas ir abipuse trauka pagrįstas santykis. Kritikai šį adrenaliną keliančius romaną gyrė už virtuozišką gatvės žargono valdymą, giesmės humoro elementus bei netikėtą, po brutalia išore ir hiper-vyriškumu slypinčią tekstūrinę žmogiškąją šilumą bei jautrumą.

Goodreads reitingas: 3.70 (940 balsų) 



Anglų rašytojos Missouri Williams jautrus ir eksperimentinis romanas „The Vivisectors“ (liet. „Gyvasekių pjovėjai“ / „Vivisektoriai“), įtrauktas į 2026 metų „Booker“ premijos ilgąjį sąrašą, pateikia visiškai netradicinį ir tamsų žvilgsnį į šiuolaikinį universitetinį gyvenimą. Kūrinio veiksmas vyksta žlungančiame, augmenijos pamažu užgrobiamame akademiniame mieste, kuriame valdžią dalijasi nusilpę akademikai ir grėsminga maištaujančių sodininkų grupuotė. Istorijos centre atsiduria ciniška ir apatiška moteris Agatė, dienas leidžianti prižiūrėdama savo neįgalią motiną bei aptarnaudama sukčiaujantį profesorių. Kuomet universitete kyla didžiulis skandalas dėl tariamos diskriminacijos tarp ambicingo studento Adamo ir jauno dėstytojo, Agatė bosės įsakymu yra priversta suartėti su Adamu ir tapti tam tikra šnipe. Tačiau netrukus tarp jų užsimezga keistas, įtampos ir egzistencinio nerimo pilnas ryšys, o M. Williams proza kritikų giriama už ledinį suspensą, gotikinę anguliarą bei drąsų paneigimą to, ką vadiname įprastais universiteto romano štampais.

Goodreads reitingas: 3.41 (307 balsai)


Maištinga Siela

Ancient Greek women's clothing and garments: peplos, chiton, himation, epiblema (explanations and examples)

 

Hello!
 
I am still continuing my fascination with Antiquity and its culture. This time, I decided to take a peek into the world of women's clothing, which also had its long-standing traditions.
 
Peplos (Gr. Peplos)

In the illustration, the first woman on the left is wearing a peplos. This is the most archaic and simplest outer garment, typical of ancient Greek women, especially of the Archaic period (up to the 6th century BC). The name originates from the Greek word meaning a piece of cloth. It was made from a single large, usually woolen, rectangular piece of fabric that was not sewn.
 
The garment was formed by folding it in half so that the upper edge formed a kind of fold or "bib" (called the apoptygma) falling to the waist. The fabric was wrapped around the body, and the upper corners were fastened on the shoulders with large brooches (fibulae), leaving the arms bare. The illustration clearly shows a two-layer silhouette with a bright blue border at the bottom and a zigzag pattern at the upper part, indicating that this garment was heavily decorated.
 
Chiton (Gr. Chiton)

The second woman is wearing a chiton—the main undergarment worn both by ancient Greeks (men and women) and later adopted by the Romans. The name chiton is of Semitic origin and simply means "linen fabric" or "shirt." The women's variant seen in the illustration (unlike the men's exomis, which leaves one shoulder bare) was usually sewn from two rectangular linen fabric pieces that were sewn or fastened with pins (buttons) along the entire shoulder line, forming a kind of sleeves.
 
The chiton was girded with a belt (zōnē) at the waist, and the excess fabric was pulled up over the belt to create folds (kolpos). The illustration depicts a very elegant, fluid white chiton with a luxurious blue border and tassels, which was most widespread during the Classical period of Greece and served as a comfortable everyday garment both at home and in public.
 
Himation (Gr. Himation)

The third figure wears a himation. This is a large, rectangular outer cloak that ancient Greeks (both men and women) wore over other garments as protection against weather conditions and as a demonstration of social status. The Romans later adapted this garment as the pallium. The name derives from the word meaning "garment" or "wrap."
 
The himation was draped in various ways. The illustration shows an extremely refined style typical of noble women or goddesses: one end of the fabric was thrown over the left shoulder onto the back, the remaining part was led under the right armpit across the chest and thrown over the left shoulder again, forming beautiful, symmetrical folds (so-called "cascades"). This image of the woman with a gold-colored tiara or headband indicates an aristocratic custom.
 
Epiblema (Gr. Epiblema)

The last, fourth woman is wearing an epiblema. Although this term is not as well-known as the previously discussed garments, it simply means an outer wrap or scarf used to cover the head or shoulders, which ancient Greek women frequently did, especially when going outside (according to aidōs—the concept of modesty). The word itself means "that which is thrown over."
 
Although the name is generic, the illustration shows a luxury fabric of a specific style that was most widespread among the wealthy or used as ritual/ceremonial attire. The woman is again wearing the main undergarment (the chiton), and over it—a large, heavy, ivory-colored fabric with a very prominent, dark red (purple) ornamented border. This wrap is not just a light scarf, but a large mantle with which she elegantly covers herself from prying eyes.
 
Rebellious Soul

Senovės graikų moterų rūbai, drabužiai: pelas, chitonas, himatijas, epiblema (paaiškinimai ir pavyzdžiai)

 
Sveiki!
 
Vis dar tęsiu savo susižavėjimą Antika ir jos kultūra. Šįkart nutariau dirstelėti į moterų rūbų pasaulį, kuris taip pat turėjo savo ilgaamžes tradicijas.
 
Peplas (gr. Peplos)
 
Paveikslėlyje pirmoji moteris iš kairės vilki peplą. Tai pats archajiškiausias ir paprasčiausias viršutinis drabužis, būdingas senovės graikėms, ypač archajinio laikotarpio (iki VI a. pr. m. e.). Pavadinimas kilęs iš graikų kalbos žodžio, reiškiančio audinio gabalą. Jis buvo gaminamas iš vieno didelio, dažniausiai vilnonio, stačiakampio audinio gabalo, kuris nebuvo siuvamas.
 
Rūbas buvo formuojamas jį perlenkiant per pusę taip, kad viršutinis kraštas sudarytų savotišką klostę ar „antkrūtinį“ (vadinamąjį apoptygma), krentantį iki liemens. Audinys buvo apsiaunamas aplink kūną, o viršutiniai kampai ant pečių susegami didelėmis segėmis (fibulomis), paliekant atviras rankas. Paveikslėlyje aiškiai matomas dvisluoksnis siluetas su ryškiu mėlynu apvadu apačioje ir zigzago raštu viršutinėje dalyje, kas rodo, jog šis drabužis būdavo gausiai dekoruojamas.
 
Chitonas (gr. Chiton)
 
Antroji moteris vilki chitoną – pagrindinį apatinį drabužį, kurį nešiojo tiek senovės graikai (vyrai ir moterys), tiek vėliau jį perėmė romėnai. Chitono pavadinimas yra semitiškos kilmės ir reiškia tiesiog „lininį audinį“ arba „marškinius“. Paveikslėlyje matomas moteriškas variantas (kitaip nei vyriškasis exomis, paliekantis vieną petį atvirą) dažniausiai buvo siuvamas iš dviejų stačiakampių lininių audinio gabalų, kurie buvo susiuvami arba susegami sagtelėmis (pogomis) palei visą peties liniją, suformuojant savotiškas rankoves.
 
Chitonas buvo sujuosiamas diržu ties liemeniu, o audinio perteklius būdavo ištraukiamas virš diržo, sukuriant klostes (kolpos). Paveikslėlyje pavaizduotas labai elegantiškas, lengvai krintantis baltas chitonas su prabangiu mėlynu apvadu ir kutais, kuris buvo labiausiai paplitęs klasikinės Graikijos laikotarpiu ir buvo patogus kasdienis drabužis tiek namuose, tiek viešumoje.
 
Himatijas (gr. Himation)
 
Trečioji figūra yra su himatiju. Tai viršutinis, didelis stačiakampis apsiaustas, kurį ant viršaus apsivilkdavo senovės graikai (tiek vyrai, tiek moterys) kaip apsaugą nuo oro sąlygų ir demonstruojant socialinį statusą. Romėnai vėliau šį drabužį adaptavo kaip palijų (pallium). Pavadinimas kilęs iš žodžio, reiškiančio „drabužį“ ar „apvalkalą“.
 
Himatijas buvo drapiruojamas įvairiais būdais. Paveikslėlyje matomas itin rafinuotas stilius, būdingas kilmingoms moterims ar deivėms: vienas audinio galas buvo užmetamas per kairįjį petį ant nugaros, likusi dalis buvo vedama po dešine pažastimi per krūtinę ir vėl permetama per kairįjį petį, sudarant gražias, simetriškas klostes (vadinamąsias „kaskadas“). Šis moters atvaizdas su aukso spalvos tiara ar lankeliu rodo aristokratišką paprotį.
 
Epiblema (gr. Epiblema)
 
Paskutinioji, ketvirtoji moteris vilki epiblemą. Nors šis terminas nėra toks žinomas kaip prieš tai aptarti rūbai, jis tiesiog reiškia viršutinį apklotą ar šaliką, naudojamą pridengti galvą ar pečius, ką dažnai darydavo senovės graikės, ypač eidamos į lauką (pagal aidōs – kuklumo koncepciją). Pats žodis reiškia „tai, kas užmetama ant viršaus“.
 
Nors pavadinimas yra bendrinis, paveikslėlyje matomas konkretaus stiliaus prabangus audinys, kuris buvo labiausiai paplitęs tarp turtingųjų ar kaip ritualinis/ceremoninis aprėdas. Moteris vėl vilki pagrindinį apatinį drabužį (chitoną), o ant viršaus – didelį, sunkų, dramblio kaulo spalvos audinį su labai ryškiu, tamsiai raudonu (purpuriniu) ornamentuotu apvadu. Šis apsiaustas nėra tik lengva skarelė, o didelė skraistė, kuria ji elegantiškai prisidengia nuo smalsių žvilgsnių.
 
Maištinga Siela